Bewegende Konfliktklärung

Bewegende Konfliktklärung

Verhärtete Positionen lösen sich auf.

Manchmal haben sich Teams festgefahren, sind in Lager geteilt und Zusammenarbeit findet nur noch mit viel Anstrengung und Energieverlust statt. Sich zusammenzusetzen und zu sprechen bringt dann meist nur weitere Vorwurfs- und Problemschleifen hervor. Der Konflikt brodelt unter der Oberfläche und zeigt sich in gegenseitigen Abwertungen. Um diese Situation zu lösen, braucht es ein Aufbrechen der Schleifenlogik und eingefahrener Muster auf einer anderen Ebene.

In Konfliktsituationen arbeiten wir (körper- und) erfahrungsorientiert. Der Körper weiß in solchen Situationen mehr als unser Verstand. Körperwahrnehmung macht die zugrunde liegenden Spannungsfelder erlebbar und meist auch lösbar. Oft liegen neben den ausgesprochenen und sichtbaren Themen Spannungsfelder zugrunde, die den Konflikt erzeugt haben. Diese in den Raum zu bringen und erlebbar zu machen, wie sie sich auf die Dynamik des Teams auswirken, gibt den Beteiligten meist sehr hilfreiche Einsichten und schafft den Raum gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Welches Ziel verfolgt eine bewegende Konfliktklärung?

Mit „bewegend“  ist gemeint „in Bewegung bringen“. Dazu ist zuallererst erforderlich, dass alle Themen auf den Tisch kommen, die unter der Oberfläche brodeln. Je nach Setting arbeiten wir mit Polaritätsaufstellungen im Raum, körperorientierten Journeys, Achtsamkeitsübungen und Interventionen der sogenannten gewaltfreien Kommunikation.

Ziel dieser Art von Konfliktklärung ist es, verhärtete Fronten wieder in einen gesunden Dialog zu bringen. Manchmal reichen hierfür einige, wenige Termine. Manchmal braucht es einen längeren Prozess. Dies hängt davon ab, wie lange und tief der Konflikt bereits gärte.

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