Wussten Sie schon, dass unser Gehirn neue Zellen und synaptische Verbindungen bildet, wenn wir bewusst kontinuierlich neue Verhaltensweisen entwickeln?
Je öfter wir uns mit Neuem beschäftigen und unsere Komfortzone, bzw. unsere routinierten Verhaltensweisen verlassen, entstehen neue Verknüpfungen im Gehirn, die bei der nächsten Suche nach Neuem automatisch angezapft werden. Dawna Markova, Autorin und CEO des Beratungsunternehmens Professional Thinking Partners spricht von drei Zonen, die unser Verhalten widerspiegeln.
- Die Komfortzone, die uns Sicherheit gibt und uns schützt vor Überraschungen, aber auch verhindert, dass wir Neuem eine Chance geben.
- Die Stress Zone, das andere Extrem, in der Veränderungen fernab jeglicher bestehender Erfahrung schnell Angst und Blockaden auslösen und…
- die entscheidende Stretch Zone, der Bereich in der Mitte.
Hier bewegen wir uns in kleinen Schritten aus der Komfortzone raus, erforschen Neues mit dem Mut, sich auf Unbekanntes einzulassen ohne vollkommen die Kontrolle zu verlieren. Bewegen wir uns permanent in dieser Zone, füttern wir unser Gehirn und trainieren unsere Kreativität.
Also, auf in die Stretch Zone! Geben Sie ab und am dem Neuen bewusst eine Chance und entdecken Sie, das es da draußen alles zu entdecken gibt. Lassen Sie sich bewusst auf eine neue Zeitung oder Zeitschrift ein, essen Sie bewusst etwas wo Sie sich sicher sind, dass Sie es eigentlich nicht mögen, besuchen Sie ein Konzert, gehen Sie in die Eckkneipe …. die Möglichkeiten sind unendlich.