Tag: Change

23
Aug

Einfach mal ausprobieren – Probehandeln bringt Bewegung in komplexe Entscheidungen

Sie planen ein Veränderungsvorhaben im Unternehmen, wollen oder müssen etwas Wesentliches am System verändern? Können allerdings die Auswirkungen nicht kennen, was Ihnen die Entscheidung erschwert?
Was im Führungsalltag dann oft passiert, ist, dass viele relevante Beteiligte befragt und eingebunden, Analysen gefahren werden, das Für und Wider diskutiert wird, und vor allem viel Zeit für Diskussionen vergeht. Das gefühlte „Dickicht“ der Komplexität verstärkt sich, die unterschiedlichen Erwartungen und Erfahrungen halten eher auf, statt Klarheit für die Lösung zu schaffen.
Gerade bei komplexen Entscheidungen hat sich Probehandeln in einem abgesteckten Kontext als nützlicher Zwischenschritt bewährt, um Bewegung und Sicherheit in Entscheidungsprozesse zu bringen. Wir tauchen in diesem Blogartikel tiefer in das Thema Probehandeln ein und geben Einblicke, wie ein „einfach mal ausprobieren“ funktionieren und Sinn ergeben kann.

Probehandeln als Intervention

Probehandeln ist in erster Linie ein Realitätscheck. Hält die Idee oder die geplante Maßnahme der Realität stand? Bringt sie die erwünschten Effekte? Oder haben wir in der Planung etwas übersehen, so dass unerhoffte Nebenwirkungen ins Spiel kommen? Je komplexer ein System ist und desto mehr Menschen von der Umsetzung betroffen sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Nebenwirkungen wirklich auftreten werden. Es ist fast unmöglich vorher abzuschätzen, in welche Richtung sich ein System nach einer Entscheidung in der Realität wirklich entwickelt.

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04
Jun

Ob VUCA-World, Agilität oder Digitalisierung – ohne klare Haltung keine Transformation

Was in der Führung zählt ist die Haltung – und zwar eine glaubwürdige und standfeste. Fähnchen im Wind erzeugen meist nicht, dass man ihnen folgt. Das Thema Wandel ist in den Unternehmen alltäglich. Manchmal sieht es von außen aus, als würden Wellen geritten mit dem, was gerade „in“ ist. Ob Agilität, Digitalisierung oder neue Arbeitswelt – was aus unserer Sicht zählt ist nicht, was gerade innovativ klingt, sondern was zum Reifegrad der Organisation und den externen Anforderungen wirklich passt.

Eine Veränderung, der keiner folgt, ist keine Veränderung.

Umso mehr Veränderungen in kurzer Zeit wellenartig durch eine Organisation getragen werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Starre und Angst anstelle der gewünschten Mobilisierung entstehen. Je dichter die Veränderungsprojekte aufeinander folgen, desto wichtiger ist eine klare Haltung der Führungskräfte. Denn Haltung erzeugt Sicherheit in unsicheren Zeiten. Daher ist der Blick auf die eigene Haltung in veränderungsintensiven Zeiten für Führungskräfte so wichtig. Mit der eigenen Haltung strahlt jeder körpersprachlich, in Worten und in Taten aus, was er oder sie wirklich zu anstehenden Veränderungsmaßnahmen denkt. Über Haltung kann Identifikation der Mitarbeiter mit der Veränderung entstehen – oder eben Ablehnung, je nachdem, was Sie ausstrahlen.

Haltung = innere Grundeinstellung, die Denken und Handeln prägt

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21
Nov

Führung digital in der Netzwerkwirtschaft: Herausforderung für den Mittelstand.

2017 hat bereits im Sommer den Titel „Jahr der Digitalisierung“ bekommen. Die digitale Transformation beginnt nicht erst, wir sind mittendrin und erleben eine weitere Stufe des digitalen Wandels.

Ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge – die stärkere technologische Vernetzung stellt den Mittelstand vor Herausforderungen.

Die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen über das Internet geht über das, was Industrie 4.0 als smarte Fabriken propagiert, hinaus und bietet für Mittelständler eine Vielzahl neuer Chancen. Allerdings erfordert dies auch eine schnelle Reaktion.

„In dieser Netzwerkwirtschaft geht es nicht mehr um Produkte, sondern um Angebotssysteme, deren Hauptbestandteil Software und Services sind. Jedes Produkt hat einen digitalen Zwilling, der die Tür zu einem Kosmos an Mehrwerten bietet, die von verschiedenen Anbietern stammen.“* Folglich sind alle Marktteilnehmer miteinander verbunden und der B2C und B2B Markt verschmelzen miteinander. Demzufolge müssen Produkte und Services überdacht und neu ausgerichtet werden, Prozesse digitaler gestaltet, Technologien implementiert und Modelle von Führung und Zusammenarbeit an diesen Wandel angepasst werden.

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