Category: Agilität

04
Jun

Ob VUCA-World, Agilität oder Digitalisierung – ohne klare Haltung keine Transformation

Was in der Führung zählt ist die Haltung – und zwar eine glaubwürdige und standfeste. Fähnchen im Wind erzeugen meist nicht, dass man ihnen folgt. Das Thema Wandel ist in den Unternehmen alltäglich. Manchmal sieht es von außen aus, als würden Wellen geritten mit dem, was gerade „in“ ist. Ob Agilität, Digitalisierung oder neue Arbeitswelt – was aus unserer Sicht zählt ist nicht, was gerade innovativ klingt, sondern was zum Reifegrad der Organisation und den externen Anforderungen wirklich passt.

Eine Veränderung, der keiner folgt, ist keine Veränderung.

Umso mehr Veränderungen in kurzer Zeit wellenartig durch eine Organisation getragen werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Starre und Angst anstelle der gewünschten Mobilisierung entstehen. Je dichter die Veränderungsprojekte aufeinander folgen, desto wichtiger ist eine klare Haltung der Führungskräfte. Denn Haltung erzeugt Sicherheit in unsicheren Zeiten. Daher ist der Blick auf die eigene Haltung in veränderungsintensiven Zeiten für Führungskräfte so wichtig. Mit der eigenen Haltung strahlt jeder körpersprachlich, in Worten und in Taten aus, was er oder sie wirklich zu anstehenden Veränderungsmaßnahmen denkt. Über Haltung kann Identifikation der Mitarbeiter mit der Veränderung entstehen – oder eben Ablehnung, je nachdem, was Sie ausstrahlen.

Haltung = innere Grundeinstellung, die Denken und Handeln prägt

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21
Nov

Führung digital in der Netzwerkwirtschaft: Herausforderung für den Mittelstand.

2017 hat bereits im Sommer den Titel „Jahr der Digitalisierung“ bekommen. Die digitale Transformation beginnt nicht erst, wir sind mittendrin und erleben eine weitere Stufe des digitalen Wandels.

Ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge – die stärkere technologische Vernetzung stellt den Mittelstand vor Herausforderungen.

Die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen über das Internet geht über das, was Industrie 4.0 als smarte Fabriken propagiert, hinaus und bietet für Mittelständler eine Vielzahl neuer Chancen. Allerdings erfordert dies auch eine schnelle Reaktion.

„In dieser Netzwerkwirtschaft geht es nicht mehr um Produkte, sondern um Angebotssysteme, deren Hauptbestandteil Software und Services sind. Jedes Produkt hat einen digitalen Zwilling, der die Tür zu einem Kosmos an Mehrwerten bietet, die von verschiedenen Anbietern stammen.“* Folglich sind alle Marktteilnehmer miteinander verbunden und der B2C und B2B Markt verschmelzen miteinander. Demzufolge müssen Produkte und Services überdacht und neu ausgerichtet werden, Prozesse digitaler gestaltet, Technologien implementiert und Modelle von Führung und Zusammenarbeit an diesen Wandel angepasst werden.

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16
Okt

„Was im Ton übereinstimmt, schwingt miteinander“ – wie Resonanz, emotionale Intelligenz und Führungskompetenz in Verbindung stehen

„Was im Ton übereinstimmt, schwingt miteinander“, so lautet ein Sprichwort.

In den letzten Monaten konnten Sie viel von uns über die Qualität gut eingespielter Führungsteams lesen – was es braucht, damit Flow entsteht und wie Führungskräfte lösungsorientiert führen können.
Heute schauen wir tiefer hinter die Fassade, in das Thema Resonanz, und die Frage, was Menschen miteinander in Schwingung bringt. Die Idee zu diesem Artikel entstand aus der Frage, warum manche Begegnungen mit Menschen intensiver sind als andere, warum manchmal die Augen leuchten und wiederum in anderen Begegnungen so gar nichts passiert. Antworten auf diese Frage fand ich bei einem Ausflug in die Wissenschaft und einem “Berliner Küchengespräch” mit Thomas Fuchs, Professor in Heidelberg. Die Erkenntnisse dieses Ausflugs fasse ich hier zusammen und versuche sie auf die Anforderungen an Führung zu übertragen.

Das Prinzip der Resonanz

Resonanz im physikalischen und technischen Sinne ist das „verstärkte Mitschwingen eines schwingfähigen Systems, wenn es einer zeitlich veränderlichen Einwirkung unterliegt.“, so Wikipedia.
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02
Dez

Überdosis an Strukturierung und Meetings in Organisationen

Warum versuchen viele Unternehmen die Dynamik der VUCA World mit noch mehr Regeln und Formalien zu bewältigen?

Als Organisationsberater und Coaches kriegen wir mit, wie Unternehmen aktuell mit der Dynamik der sogenannten VUCA-World (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) umgehen. Dabei fällt auf, dass viele Organisationen versuchen die wachsenden Anforderungen der Umwelt über Optimierung und Weiterentwicklung der Regeln, Strukturen und Prozesse zu bewältigen. Aus unserer Erfahrung heraus wäre in diesem Fall sinnvoll, neben einer Strukturierung, vor allem auch die gemeinsame Haltung und die Kommunikation in den Mittelpunkt zu stellen, um die Organisation von innen heraus durch die Stärkung des Miteinanders zu stabilisieren. Denn nur wer als Unternehmen ein starkes Fundament besitzt, schafft es in Zeiten disruptiver Veränderungen stabil zu stehen.

Lars Vollmer, ein Berater-Kollege, hat sich genau mit diesem Thema auseinander gesetzt und ein Buch darüber geschrieben, das wir sehr treffend und erfrischend finden, wenn auch an der ein oder anderen Stelle etwas zynisch. Das Buch heißt „Zurück an die Arbeit – Wie aus Business-Theatern wieder echte Unternehmen werden“. Wir wollen in diesem Artikel ein paar seiner Punkte, angereichert mit unseren Gedanken, mit Ihnen teilen.

Innenwelt der Organisation und Umwelt müssen wieder zusammenpassen

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22
Mrz

Leadership in hochdynamischen Zeiten – die 5 Grundpfeiler wirksamer Führung

Führungs-KRAFT leben: wirksam führen & in Balance bleiben

Der Business Fokus auf Ziele, Performance und Erfolg und der damit verbundene hochdynamische Alltag in Unternehmen verlangt viel von Führungskräften. Als systemische Berater und Coaches kennen wir den Alltag vieler Führungskräfte und Top Manager und begleiten sie in Veränderungsprozessen, Bereichsentwicklungen und Führungskräfteentwicklungen. Klar, präzise und fokussiert im Moment zu sein, wichtige Entscheidungen zu treffen und den täglichen Meetingmarathon zu bestehen, ist keine leichte Führungsaufgabe. Zu diesem Thema empfehlen wir auch die ARD Dokumentation „Einsame Spitze“. Sie gibt das Bild gut wieder, wie es Top-Managern mit dem Zuviel an Druck geht und welche Paradigmen der Leistungserfüllung über die eigenen Grenzen hinaus zu Grunde liegen. Der Glaubenssatz, dass Schwäche zeigen Machtverlust bedeutet, ist weiterhin fest in vielen Unternehmenskulturen verankert.
Wenn Sie Lust haben auf ein Umdenken und diese Kultur verändern wollen, geben wir Ihnen hier 5 Grundpfeiler an die Hand, um mit eigener Haltung eine neue Form von Führung vorzuleben. Selbstführung, der Fokus auf die eigene Führungs-Kraft, die Achtsamkeit für sich und andere, Raum zu gestalten für Reflexion und Lernen und klare Verantwortungsübernahme sind Wege, um Führung wirksam und auf Dauer gesund zu gestalten.

Die fünf Grundpfeiler wirksamer Führung

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25
Sep

“Die Interaktion macht den Unterschied!”: Großgruppen-formate im Change

Warum Großgruppenformate im Change Management weit verbreitet sind und was Sie bei der Konzeption unbedingt beachten sollten.

250 Mitarbeiter und Führungskräfte arbeiten 2,5 Tage in einer Open Space Conference an aktuellen Themen der Organisation, entwickeln konkrete Lösungen für aktuelle Problemstellungen und denken die Zukunft ihres Bereichs vor. Dabei arbeiten sie komplett eigenverantwortlich, bestimmen die Themen die bearbeitet werden selbst und treiben diese bis hin zu konkreten Projekten mit Maßnahmenplanung. Die Gruppenenergie ist in der alten Fabrikhalle förmlich spürbar. Das offene Arbeitsformat schafft eine ganz neue Ebene des Austauschs untereinander, lässt das persönliche Netzwerk wachsen und Verständnis für andere Bereiche und Perspektiven entstehen. Was macht dieses Format gleichzeitig so beliebt und wirksam?

Es gewinnt an Popularität viele Menschen gleichzeitig miteinander in Kontakt zu bringen und aktuelle Themen, Zukunftspläne und auch Prozessoptimierungen gemeinsam zu diskutieren und gestalten zu lassen. Die Formate der Großgruppenmoderation sind so unterschiedlich wie die Ausgangssituation und Zielsetzung des Auftraggebers.

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