Category: Führungskräftecoaching

11
Dez

In Verbindung bringen, was nicht länger getrennt gehört: Coaching und Sparring als wirksames Duo in der Begleitung von Führungskräften

Coaching ist in aller Munde. Vor allem junge Führungskräfte nutzen diesen wirkungsvollen Begleitprozess bereits ganz selbstverständlich und ohne Scham. Im Gegenteil: für sie gehört es zum Repertoire persönlichen Wachstums, sich coachen zu lassen. Sparring hingegen ist in der Arbeitswelt noch nicht so klar konnotiert. Wir wollen an dieser Stelle für Begriffsklarheit sorgen und Ihnen aus unserer Praxiserfahrung berichten, warum gerade die Kombination aus Sparring und Coaching für Verantwortliche so wirkungsvoll sein kann.

COACHING: Gewinnung von mehr Verhaltensflexibilität und eigener Bewusstheit

Was ist Coaching? Coaching ist ein externer Spiegel. Ein Coach stellt Fragen, hält den Raum für persönliche Klärung und reflektiert mit Ihnen Situationen und innere Muster. Oftmals geht es darum Glaubenssätze zu beleuchten und neue Perspektiven und Lösungen zu entwickeln, um auch für kritische Situationen gut gerüstet zu sein.
Ergebnis ist ein stärkeres Bewusstsein der eigenen Wirkung, von Stärken und Schwächen sowie der inneren Haltung zu gewissen Themen, das Spüren förderlicher und hinderlicher Verhaltensmuster und persönlicher Triggerpunkte in alltäglichen Führungssituationen.
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29
Okt

„Ein Grashalm wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“ – Entwicklungsprozesse brauchen ihre Zeit.

Entwicklung ist so verschieden, wie Menschen unterschiedlich sind. Jeder Entwicklungsprozess – ob persönliche oder organisationale Entwicklung – hat einen eigenen Charakter, eigene Dynamiken und Muster. Letztens sagte mir ein Coachee in der Reflexion einer Sitzung „Wenn ich von ganz weit oben drauf schaue, ergibt alles einen tieferen Sinn, warum die Dinge hier im Moment so passieren.“

Nichts vom Reißbrett

Veränderungsprozesse verlaufen nicht so, wie unser Kopf sie gern hätte: sauber geplant, am Reißbrett entworfen und dann tritt exakt das gewünschte Ergebnis ein. Die Realität, in der sich diejenigen wiederfinden, die sich persönlicher oder organisationaler Entwicklung stellen, ist oft so: Mal ist alles im Flow und läuft wie von selbst, mal steckt man völlig in der Blockade und hat das Gefühl nichts geht voran, mal ist gefühltes Chaos und dann wieder geht es Richtung Ziel. Das Zurückfallen gehört genauso dazu, wie das Nachvornegehen.

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15
Aug

Wenn Scheitern vorprogrammiert ist: eine Prophylaxe, um als Führungskraft nicht aus der Spur zu geraten

Sie kennen es vielleicht – wenn Führungskräfte in Krisen stecken: sich entweder zurückziehen, keine Entscheidungen mehr treffen und verzweifelt im Nichtstun ausharren. Oder das gegenteilige Verhalten: emotional ausbrechen, brüllen, abwerten und durch permanenten Ad-hoc-Modus kein strategisches Handeln für Mitarbeiter mehr möglich machen. Beide Muster bieten keinen Weg aus der Krise, sondern vertiefen die Krisendynamik und führen irgendwann ins Aus. In solchen Momenten schießen dem Beobachter schnell Wertungen in den Kopf, von inkompetent bis führungsunfähig. Doch dieses Verhalten ist zutiefst menschlich und hat seine Ursachen.

Die Führungsforschung befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema Management Derailment, was so viel bedeutet wie Entgleisung der Führungskräfte und für viele das Ende der Karriere mit sich bringt. Wir haben uns in unserem Blog bisher viel mit der Stärkung von Führung beschäftigt und der Weiterentwicklung von Profil und Persönlichkeit als Führungskraft. Derailmenteffekte beschreiben die Schattenseite von Führung und sind daher wichtig zu kennen, da nur die Selbstreflexion solchen Phänomenen frühzeitig vorbeugen kann.

Was zur Entgleisung führt

„Im normalen Zustand dieses Nervensystems körperschaftlich organisierter Unternehmen werden deutlich absehbare Unternehmenszusammenbrüche von den zuständigen Unternehmensorganen erst dann wahrgenommen, wenn die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten ist. Dann geraten die Verantwortlichen plötzlich ins Schwimmen, nachdem sie vorher auf dem Wasser gegangen sind.“  So beschreibt Sebastian Hakelmacher das Phänomen, wenn Führung ins Wanken gerät und Scheitern nicht mehr aufzuhalten ist. (1)

Hervorgerufen wird dieses Scheitern durch wiederholtes, systematisches Handeln oder Nichthandeln, das zu gravierenden Misserfolgen führt, wie zum Beispiel dem Nichterreichen wichtiger Ziele, dem Verursachen finanzieller Schäden, dem Zerstören von Arbeitsstrukturen oder dem Untergraben der Motivation, des Wohlbefindens und der Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter. (2)

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30
Okt

FÜHREN-SPÜREN: Die Inhaber von Avenue im Gespräch

Die Gesichter hinter Avenue – das sind nicht nur wir als Inhaber, sondern ein erfahrenes Beraterteam, das in vielen Jahren gewachsen und miteinander groß geworden ist. Wer uns kennt, weiß, dass wir keine Selbstdarsteller sind, die sich gerne in den Vordergrund stellen, da das nicht unserer Haltung als Berater und Coaches entspricht. Vielmehr sind wir Sparringspartner, die im Hintergrund Führungskräfte befähigen und unterstützen, Unternehmen menschenorientiert auszurichten und kraftvoll zu führen. Heute bieten wir Ihnen einen Blick hinter die Kulissen und beantworten Fragen, die uns häufig gestellt werden.

Was hat FÜHREN mit SPÜREN zu tun?

Wer sein Gegenüber verstehen und führen will, muss Bedürfnisse und Emotionen spüren können und nicht nur Themen managen. Das beginnt damit, die eigenen Bedürfnisse und die Wirkung auf Andere zu kennen. Spüren können ist notwendige Ergänzung zur Anwendung klassischer Führungswerkzeuge, wie Delegation, Feedback, Zielvereinbarungen etc.
Sie fragen sich jetzt vielleicht, bekomme ich dann immer noch die Zuschreibung, die ich mir als Führungskraft wünsche?
Das ist eine Frage, die jede Führungskraft für sich selbst beantworten muss. Wir sagen nicht, es gibt den EINEN, richtigen Weg. Wir sagen vielmehr, spüren Sie in sich hinein und folgen Sie dem, was Sie hören. Und ermöglichen Sie dies auch Ihrem Gegenüber, Ihren Teams und Kollegen. Ihr Führungsstil ist Ihnen dann authentisch gelungen, wenn er zu Ihnen passt und eine positive Wirkung in Ihrem Umfeld erzeugt. Und das hat viel mit emotionaler Intelligenz und weniger mit dem analytischen Verstand zu tun.

Warum liegt unser Fokus auf Führungsteams?

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25
Sep

Damit Führung nicht mehr „nebenbei“ passiert: Professionelle Weiterentwicklung gelingt, wenn Reifung von Führungskompetenz und Persönlichkeit ineinander greifen.

Der Alltag in vielen deutschen mittelständischen Unternehmen: Führungskräfte werden nach ihrer fachlichen Eignung ausgewählt, anstelle der realen Führungskompetenz. Oft erhalten selbst Führungskräfte, die kurz vorm Burnout stehen eine höhere Führungsfunktion, anstatt die Größe des Verantwortungsbereichs und die Führungskompetenz kritisch zu hinterfragen. Führung passiert oft nebenbei und das hat erhebliche Folgen für Teams und die Kultur des Unternehmens.

Gute Führung lernt man nicht, ohne in den Spiegel zu schauen und bereit zu sein, eigene Verhaltens- und Kommunikationsmuster zu reflektieren. Führung ist in erster Linie VERHALTEN. Und das beruht auf Haltung. Haltung zu Menschen, Haltung zu Lösungen und auch Haltung zu sich selbst. Das eigene Bild von Führung und auch der persönliche Umgang mit Macht spielen hier eine zentrale Rolle.

Führungskräfteentwicklung, die auf Wissens- und Methodenvermittlung ausgerichtet ist, verstärkt die Dynamik des Leisten-Müssens als Führungskraft und reicht in einer Welt der alltäglichen komplexen Herausforderungen nicht mehr aus. Führung ist in erster Linie Befähigung und Entwicklungsbegleitung von  Menschen und damit eine hoch verantwortungsvolle Aufgabe, die eine qualifizierte Führungsausbildung und regelmäßige Reflexion erfordert.

Was ist der Mehrwert der systemischen Führungskräfteentwicklung? 

Aus der Erfahrung aus über 18 Jahren Organisationsberatung haben wir einen Ansatz der systemischen Führungskräfteentwicklung entwickelt, der…

  • Reflektion als zentrales Element sieht, um Führung zu entwickeln
  • Reife Persönlichkeiten entwickelt, die verantwortungsvoll Entscheidungen treffen und nicht nur methoden- und modellgeschult agieren
  • Dialog auf Augenhöhe fördert
  • Führung im Einklang mit persönlicher Entwicklung und Haltung versteht
  • Vernetzte Führung im Unternehmen ermöglicht mit starkem Fokus auf die Zusammenarbeit in bereichsübergreifenden Führungsteams
  • Unternehmen veränderungsflexibler macht und Führungskultur parallel mit verändert (Schmelzen der Silodenke und Verstärkung der Krisenstabilität)

Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit eine systemische Führungskräfteentwicklung im Unternehmen erfolgreich sein kann?

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14
Mrz

Fokus: Leadership! – Starke Unternehmen brauchen kraftvolle Führung.

Zeit der Häutung…

Vielleicht ist es Ihnen bereits aufgefallen: Avenue hat in den letzten Wochen ein neues, verändertes Gesicht bekommen. Mit unserem neuen Webauftritt zeigt sich nun auch im Außen, was wir schon lange leben.

Mit uns stärken Sie Führung.  

Führungskräfte dabei zu unterstützen, reflektiert und achtsam Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, Unternehmen sinnstiftend zu gestalten und eine gesunde Unternehmenskultur zu etablieren, ist schon lange der Leitgedanke unserer Arbeit.
Dies zeigt sich sowohl konkret in unserem Angebot, als auch in dem, wie wir unsere Rolle als Berater wahrnehmen: wir bieten professionelle Beratung, Reflexion und Stärkung an, um lösungsorientiert zu führen, kraftvoll zu entscheiden und wirksam handeln zu können.
Starke Unternehmen, die im Innen wie im Außen wachsen wollen, brauchen kraftvolle Führung. Und damit meinen wir nicht mehr Fokus auf Performance und Leistungssteigerung.

Für uns ist starke Führung reflektierte Führung mit visionärer Kraft.

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10
Okt

Führungskräfteentwicklung ohne Wirkung?

Woran Führungskräfteentwicklung bisher oft scheitert und nach welchen Prinzipien eine erfolgreiche Führungskräfteentwicklung für die Organisation von morgen funktioniert.

Die Unternehmensberatung Deloitte hat eine Befragung von Führungskräften und HR Verantwortlichen durchgeführt, welche aufzeigt, wo die Schwierigkeiten in der aktuellen Führungskräfteentwicklung in Unternehmen liegen. Demnach stehen Führungskräfte in 2016 vor der Herausforderung,  Organisationen verstärkt team-zentriert zu gestalten*. Der neue Modus von Organisationen ist laut der Studie ein „Netzwerk von Teams, welche von Empowerment, starker Kommunikation und schnellen Informationsflüssen geprägt sind“*.

Leadership beginnt mit Selbstreflexion und Beziehungsfähigkeit

Für Unternehmen bedeute das, dass es einen höheren Bedarf an Leadern gibt, die Menschen auf allen Leveln mit hoher Diversität führen können. Und Führungskräfte müssen selbst auch stärker im Führungsteam agieren und lernen, im Team Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen. Führungskräfte ziehen ihre Wirkung nicht mehr nur aufgrund ihrer Position und Macht in der Hierarchie, sondern benötigen neue Kompetenzen, die eine hohe Selbstreflexion und Beziehungsfähigkeit erfordern.
Deloitte führt weiter aus, dass ganze 89% der befragten Verantwortlichen aus Business und HR antworteten, dass es einen hohen Bedarf gäbe, Führungskompetenz zu verbessern. Nur 8%  sagten, dass Führung in ihrem Unternehmen sehr effektiv ist.*
Ursache dieser Situation ist, dass Führungskräfteentwicklungsprogramme oft immer noch klassisch seminarorientiert angelegt sind und Grundlagen hierarchischer Organisationen vermitteln, die es heute nicht mehr braucht. Hohe Summen an Investment werden jährlich getätigt, um Führungskräfte auszubilden, die scheinbar den Anforderungen des aktuellen Marktes trotzdem nur bedingt genügen.

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18
Sep

Die 8 wichtigsten systemischen Fragetechniken für Ihre Führungspraxis

Wer fragt, führt!

„Lerne, dass man niemals eine gute Frage gegen eine Antwort eintauscht.“  (Frei nach Rabbi Nilton Bonder)

Seien Sie Spiegel und Gesprächspartner für Ihre Mitarbeiter

Als Führungskraft besteht ein Großteil Ihrer Aufgabe darin, die passenden Rahmenbedingungen für Ihre Mitarbeiter zu setzen und sie zielgerichtet zu entwickeln und zu fördern. Sicherlich kennen Sie aber auch die Situation, dass  Mitarbeiter mit ihren persönlichen Konflikten Ihre Meetings blockieren und den Gesamtprozess verlangsamen. Wenn Ihnen so etwas begegnet, dann haben sie sich meist festgebissen oder in einer Meinung verrannt. Kein wünschenswerter Zustand, aber oftmals auch Teil des Alltags.
Es ist schwer – fast unmöglich für den Einzelnen, diese zementierten Denkmuster aus eigener Kraft zu verlassen. Dafür brauchen Sie einen Spiegel und Gesprächspartner. In situativen Feedback- oder turnusmäßigen Mitarbeitergesprächen können Sie Ihrem Mitarbeiter helfen sich aus der Problemverhaftung zu befreien und in die konstruktive Lösung zu führen.
Probleme kann man nicht immer nur aus der Welt schaffen, indem wir über die Probleme sprechen, sondern eher indem wir die Perspektiven erweitern und den Lösungsraum damit vergrößern!

Wir möchten Ihnen im folgenden Artikel systemische Perspektiven und ganz konkrete Fragetechniken an die Hand geben, die Ihnen helfen können, wieder einen fließenden Prozess herzustellen.

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10
Jun

11 wichtige Fragen für wirksames Change Management

Sie setzen ein Veränderungsprojekt in Ihrem Unternehmen auf? Wir haben Ihnen die wichtigsten Fragen zusammengestellt, die zu Beginn einer Veränderung wichtig sind zu bedenken.

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