Tag: Mittelstand

30
Okt

FÜHREN-SPÜREN: Die Inhaber von Avenue im Gespräch

Die Gesichter hinter Avenue – das sind nicht nur wir als Inhaber, sondern ein erfahrenes Beraterteam, das in vielen Jahren gewachsen und miteinander groß geworden ist. Wer uns kennt, weiß, dass wir keine Selbstdarsteller sind, die sich gerne in den Vordergrund stellen, da das nicht unserer Haltung als Berater und Coaches entspricht. Vielmehr sind wir Sparringspartner, die im Hintergrund Führungskräfte befähigen und unterstützen, Unternehmen menschenorientiert auszurichten und kraftvoll zu führen. Heute bieten wir Ihnen einen Blick hinter die Kulissen und beantworten Fragen, die uns häufig gestellt werden.

Was hat FÜHREN mit SPÜREN zu tun?

Wer sein Gegenüber verstehen und führen will, muss Bedürfnisse und Emotionen spüren können und nicht nur Themen managen. Das beginnt damit, die eigenen Bedürfnisse und die Wirkung auf Andere zu kennen. Spüren können ist notwendige Ergänzung zur Anwendung klassischer Führungswerkzeuge, wie Delegation, Feedback, Zielvereinbarungen etc.
Sie fragen sich jetzt vielleicht, bekomme ich dann immer noch die Zuschreibung, die ich mir als Führungskraft wünsche?
Das ist eine Frage, die jede Führungskraft für sich selbst beantworten muss. Wir sagen nicht, es gibt den EINEN, richtigen Weg. Wir sagen vielmehr, spüren Sie in sich hinein und folgen Sie dem, was Sie hören. Und ermöglichen Sie dies auch Ihrem Gegenüber, Ihren Teams und Kollegen. Ihr Führungsstil ist Ihnen dann authentisch gelungen, wenn er zu Ihnen passt und eine positive Wirkung in Ihrem Umfeld erzeugt. Und das hat viel mit emotionaler Intelligenz und weniger mit dem analytischen Verstand zu tun.

Warum liegt unser Fokus auf Führungsteams?

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05
Apr

Wenn Konflikte vorprogrammiert sind: Familienunternehmen und ihre gelungene Weiterentwicklung

Familienunternehmen überzeugen oft durch ihre Besonderheit in der Kulturgestaltung. Der Gründer oder die Gründerin gilt als Gallionsfigur und hat besondere Werte und Maßstäbe entwickelt, nach denen das Unternehmen arbeitet. Familienunternehmen haben eine zusätzliche, komplexitätssteigernde Variable: die familiäre Dimension, die mit dem Unternehmen gekoppelt ist und ihre Berücksichtigung braucht. Laut BDI sind rund 95% der deutschen mittelständischen Unternehmen familiengeführt, von den Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz befindet sich weit mehr als die Hälfte in den Händen von mindestens der zweiten oder dritten Generation*.

Nicht nur in der sozialen Komponente in Konfliktfällen, sondern auch in der Eigentumsregelung kommt der Familie eine besondere Bedeutung zu. Die Familie ist gleichzeitig die größte Ressource dieser Unternehmen, denn viele deutsche Familienunternehmen im Mittelstand trumpfen durch ihre Beständigkeit und ihre Krisenresilienz am Markt auf. Der Familienunternehmer hat stets die nächste Generation im Blick, nicht den Quartalsabschluss.*

Ein bewusster Umgang mit den beiden Dimensionen Familie und Unternehmen und deren Wechselwirkungen lässt mittelständische Unternehmen sicher in die Zukunft gehen. Es gilt, Konflikte sauber zu klären, Erwartungen offen zu kommunizieren und achtsam in der Nachfolge zu agieren.

Die Überlagerung von Familie und Organisation steigert die Komplexität

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21
Nov

Führung digital in der Netzwerkwirtschaft: Herausforderung für den Mittelstand.

2017 hat bereits im Sommer den Titel „Jahr der Digitalisierung“ bekommen. Die digitale Transformation beginnt nicht erst, wir sind mittendrin und erleben eine weitere Stufe des digitalen Wandels.

Ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge – die stärkere technologische Vernetzung stellt den Mittelstand vor Herausforderungen.

Die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen über das Internet geht über das, was Industrie 4.0 als smarte Fabriken propagiert, hinaus und bietet für Mittelständler eine Vielzahl neuer Chancen. Allerdings erfordert dies auch eine schnelle Reaktion.

„In dieser Netzwerkwirtschaft geht es nicht mehr um Produkte, sondern um Angebotssysteme, deren Hauptbestandteil Software und Services sind. Jedes Produkt hat einen digitalen Zwilling, der die Tür zu einem Kosmos an Mehrwerten bietet, die von verschiedenen Anbietern stammen.“* Folglich sind alle Marktteilnehmer miteinander verbunden und der B2C und B2B Markt verschmelzen miteinander. Demzufolge müssen Produkte und Services überdacht und neu ausgerichtet werden, Prozesse digitaler gestaltet, Technologien implementiert und Modelle von Führung und Zusammenarbeit an diesen Wandel angepasst werden.

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