Tag: Führungspraxis

14
Nov

ZUKUNFTSFÄHIG FÜHREN – Eine bedarfsorientierte Führungskräfteausbildung für den Mittelstand in drei Modulen

Worum geht es?

Führung will gelernt sein, doch die Zeit klassischer Führungsinstrumente ist längst vorbei. Unternehmen von heute – und gerade KMUs sind permanent mit Veränderungen konfrontiert. Dies erzeugt Ungewissheit und fordert Führungskräfte in ihrer Rolle als starke Kommunikatoren, die sicher und souverän mit Konflikten umgehen, innerlich klar sind und Veränderungen souverän meistern.

Auf Basis der Anforderungen von Markt und zukünftigen Zielgruppen bieten wir eine bedarfsorientierte, schlanke Führungskräfteausbildung für den Mittelstand an. Von uns lernen Sie keine alten Führungsmethoden – bei uns geht es um Persönlichkeitsentwicklung durch Führungscoaching. Wir setzen an bei höchstmöglicher Verhaltensflexibilität, Reflexion und Stärkung durch Spiegelung aus verschiedenen Perspektiven – persönliches Wachstum inbegriffen.

Mögliche Anlässe:

  • UMSTRUKTURIERUNG – Entlassungen, Change
  • ÜBERLASTUNG – im Team, als Führungskraft
  • UMBRÜCHE – Kündigungen, Konflikte
  • UNKLARHEITEN – Prozesse, Kommunikation
  • NEUE ROLLE – als Führungskraft
  • NEW GENERATION – Erwartungen, Ansprüche

Modul 1

FÜHRUNGSFOKUS

  • Wie wirke ich auf Andere?
  • Was ist mein persönlicher Fingerabdruck als Führungskraft?
  • Wie richte ich mich aus als Führungskraft?
  • Was ändert sich an meiner Rolle als Führungskraft durch zukünftige Generationen?

Modul 2

ZWISCHENMENSCHLICHES

  • Wie löse ich Konflikte?
  • Wie gebe ich sinnvoll Feedback und schaffe Vertrauen?
  • Wie kann ich gut kommunizieren?

Modul 3

KRISEN- UND VERÄNDERUNGSKOMPETENZ

  • Wie steuere ich mich/meine Organisation in der Krise/im Change?
  • Wie kommuniziere und reflektiere ich in der Krise/Veränderung?
  • Wie bringe ich in stürmischen Zeiten Ruhe ins Team?

Unser Vorgehen:

  • Coachender Ansatz
  • Erweiterung des Verhaltensrepertoires
  • Vernetzung und Lernen von Anderen
  • Zielgerichtete Inputs
  • Eigene Fallbearbeitung
  • Spiegelung mehrperspektivisch und systemisch fundiert

Die Module finden in Berlin und Heidelberg mit bis zu 15 Teilnehmern statt und werden von zwei systemischen Coaches (Marion Winners und Silke Reinhardt) durchgeführt.

TERMINE IN BERLIN:

26./27.03.20
11./12.06.20
27./28.08.20

TERMINE IN HEIDELBERG:

07./08.05.20
18./19.06.20
16./17.07.20

Der Preis beträgt 1.500 EUR pro Modul.

Kontaktieren Sie uns gerne per Telefon oder Mail, falls Sie weitere Informationen oder Beratung benötigen.

Vielleicht interessiert Sie auch unsere Reihe der Berliner Organisationsaufstellungstage für Unternehmer, die im Januar beginnt.

 

Photocredit: Yusuf Evli, unsplash

28
Okt

„Ein Grashalm wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“ – Entwicklungsprozesse brauchen ihre Zeit.

Entwicklung ist so verschieden, wie Menschen unterschiedlich sind. Jeder Entwicklungsprozess – ob persönliche oder organisationale Entwicklung – hat einen eigenen Charakter, eigene Dynamiken und Muster. Letztens sagte mir ein Coachee in der Reflexion einer Sitzung „Wenn ich von ganz weit oben drauf schaue, ergibt alles einen tieferen Sinn, warum die Dinge hier im Moment so passieren.“

Nichts vom Reißbrett

Veränderungsprozesse verlaufen nicht so, wie unser Kopf sie gern hätte: sauber geplant, am Reißbrett entworfen und dann tritt exakt das gewünschte Ergebnis ein. Die Realität, in der sich diejenigen wiederfinden, die sich persönlicher oder organisationaler Entwicklung stellen, ist oft so: Mal ist alles im Flow und läuft wie von selbst, mal steckt man völlig in der Blockade und hat das Gefühl nichts geht voran, mal ist gefühltes Chaos und dann wieder geht es Richtung Ziel. Das Zurückfallen gehört genauso dazu, wie das Nachvornegehen.

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19
Sep

Avenue in neuem Gewand

Vielleicht haben Sie es bereits bemerkt: Avenue hat ein neues Gewand bekommen.

Als Ergebnis des Verwandlungsprozesses, den wir in den letzten Jahren durchlaufen haben, hat sich nun auch das äußere Gesicht von Avenue verändert: reduziert auf das Wesentliche, in neuer Farbe und Klarheit. Da bei uns der Weg meist vom Innen ins Außen führt, sind wir erst durch die Transformation gegangen, um dann auch unser Logo anzupassen.

Inhaltlich gehen wir unseren Weg weiter und sind dankbar über soviel gute Resonanz in der reflektierenden Arbeit mit Führungskräften und Führungsteams.
Das Sparring von Geschäftsführungen und Führungskräften, wirksame Formate der Führungskräfteentwicklung, sowie unternehmensinterne Veränderungsbegleitung bleiben Kern unserer Arbeit.
Neue systemische Formate wie Organisationsaufstellungen und Persönlichkeitsentwicklung durch Selbsterfahrungen ergänzen und vertiefen unser Repertoire.

Um Führung auf die Anforderungen von morgen vorzubereiten, führt bei uns der Weg über Selbstreflexion. Ob Agilität oder Digitalisierung: um neue Formen von Organisationen wirksam zu etablieren, braucht es bewusstes Verhalten und diese Verhaltensveränderung beginnt in der Führung. Organisationen, die sich wandeln sollen, brauchen entwicklungsfähige Menschen. Diesen Weg der Entwicklung zu begleiten, macht uns unheimlich Freude und erfüllt uns mit Stolz, wenn wir sehen, wie es wirksam gelingt.

Sind Sie neugierig geworden?

Am 27./28.01.20 startet unsere neue Reihe der Berliner Organisationsaufstellungstage für Unternehmer.

Ob Neuausrichtung des Unternehmens oder von Bereichen, Klärung Ihrer Führungsrolle, Supervision typischer Muster und Konfliktdynamiken – dieses Workshopformat bietet Ihnen den Raum unter erfahrener Begleitung, individuelle unternehmerische Anliegen in vertrauensvoller Atmosphäre zu klären, sich zu sortieren und mit frischen Perspektiven ins neue Jahr zu starten. Durch systemische Aufstellungsarbeit lernen Sie die Zusammenhänge und den Kontext Ihres System tiefer kennen. Mögliche Szenarien und Lösungsideen werden aufgedeckt und erstes Probehandeln findet statt ohne die direkten Auswirkungen im Unternehmen zu haben.
Der Auftakt dieser Reihe findet in Berlinnähe statt – die entspannte Umgebung unterstützt Sie darin, den Kopf freizumachen und Raum für neue Perspektiven zu schaffen.

Wenn Sie Freude an tieferer Reflexion haben, sind Sie hier richtig. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Rufen Sie uns bei Fragen gerne an unter 030-269592-00 oder mailen Sie uns an info @avenue.de.

 

Photo credit: Aaron Burden, unsplash

15
Aug

Wenn Scheitern vorprogrammiert ist: eine Prophylaxe, um als Führungskraft nicht aus der Spur zu geraten

Sie kennen es vielleicht – wenn Führungskräfte in Krisen stecken: sich entweder zurückziehen, keine Entscheidungen mehr treffen und verzweifelt im Nichtstun ausharren. Oder das gegenteilige Verhalten: emotional ausbrechen, brüllen, abwerten und durch permanenten Ad-hoc-Modus kein strategisches Handeln für Mitarbeiter mehr möglich machen. Beide Muster bieten keinen Weg aus der Krise, sondern vertiefen die Krisendynamik und führen irgendwann ins Aus. In solchen Momenten schießen dem Beobachter schnell Wertungen in den Kopf, von inkompetent bis führungsunfähig. Doch dieses Verhalten ist zutiefst menschlich und hat seine Ursachen.

Die Führungsforschung befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema Management Derailment, was so viel bedeutet wie Entgleisung der Führungskräfte und für viele das Ende der Karriere mit sich bringt. Wir haben uns in unserem Blog bisher viel mit der Stärkung von Führung beschäftigt und der Weiterentwicklung von Profil und Persönlichkeit als Führungskraft. Derailmenteffekte beschreiben die Schattenseite von Führung und sind daher wichtig zu kennen, da nur die Selbstreflexion solchen Phänomenen frühzeitig vorbeugen kann.

Was zur Entgleisung führt

„Im normalen Zustand dieses Nervensystems körperschaftlich organisierter Unternehmen werden deutlich absehbare Unternehmenszusammenbrüche von den zuständigen Unternehmensorganen erst dann wahrgenommen, wenn die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten ist. Dann geraten die Verantwortlichen plötzlich ins Schwimmen, nachdem sie vorher auf dem Wasser gegangen sind.“  So beschreibt Sebastian Hakelmacher das Phänomen, wenn Führung ins Wanken gerät und Scheitern nicht mehr aufzuhalten ist. (1)

Hervorgerufen wird dieses Scheitern durch wiederholtes, systematisches Handeln oder Nichthandeln, das zu gravierenden Misserfolgen führt, wie zum Beispiel dem Nichterreichen wichtiger Ziele, dem Verursachen finanzieller Schäden, dem Zerstören von Arbeitsstrukturen oder dem Untergraben der Motivation, des Wohlbefindens und der Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter. (2)

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27
Jun

Angst vor Konflikten? Wie Sie als Führungskraft sicher in Teamkonflikten navigieren.

Je unterschiedlicher ein Team ist, desto schneller sind Konflikte vorprogrammiert. Auf dem Weg zur erfolgreichen Teamarbeit durchlaufen Teams Phasen, in denen es auch mal stürmt und unterschiedliche Erwartungen und Bedürfnisse aufeinanderprallen. Je nach Verhaltenstyp der Führungskraft wird der ein oder andere hier nervös oder unsicher, ab wann ein Eingreifen notwendig wird.

Konflikte sind Ausdruck von Vielfalt

Konflikte bieten für die Führungskraft die Chance einen Blick für die Zusammenhänge zu bekommen und unterschiedliche Bedürfnisse im Team überhaupt zu erkennen. Wenn alles immer reibungslos läuft, kann es sein, dass sich nicht alle wirklich zeigen und voll einbringen. Ein reinigendes Gewitter kann gut sein, um Beziehungen und Rollen zu klären oder Diskussionen anzuregen, darüber was in der gemeinsamen Arbeit wesentlich ist. Von Beginn an auf eine gute Konfliktkultur zu achten und dafür zu sorgen, dass Störungen nicht auf die Ebene persönlicher Abwertungen rutschen, ist dabei sehr wichtig.

Nicht jede Auseinandersetzung ist ein Konflikt.

Vom Konflikt sprechen wir erst dann, wenn mindestens zwei Parteien sich in einem Spannungsfeld befinden, belastende Gefühle im Spiel sind, die Tendenz zur Eskalation besteht und Lösungsdruck herrscht. Dann gilt es für Sie als Führungskraft schnell hinzuschauen und mit den Konfliktparteien Interventionen zu entwickeln.

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30
Okt

FÜHREN-SPÜREN: Die Inhaber von Avenue im Gespräch

Die Gesichter hinter Avenue – das sind nicht nur wir als Inhaber, sondern ein erfahrenes Beraterteam, das in vielen Jahren gewachsen und miteinander groß geworden ist. Wer uns kennt, weiß, dass wir keine Selbstdarsteller sind, die sich gerne in den Vordergrund stellen, da das nicht unserer Haltung als Berater und Coaches entspricht. Vielmehr sind wir Sparringspartner, die im Hintergrund Führungskräfte befähigen und unterstützen, Unternehmen menschenorientiert auszurichten und kraftvoll zu führen. Heute bieten wir Ihnen einen Blick hinter die Kulissen und beantworten Fragen, die uns häufig gestellt werden.

Was hat FÜHREN mit SPÜREN zu tun?

Wer sein Gegenüber verstehen und führen will, muss Bedürfnisse und Emotionen spüren können und nicht nur Themen managen. Das beginnt damit, die eigenen Bedürfnisse und die Wirkung auf Andere zu kennen. Spüren können ist notwendige Ergänzung zur Anwendung klassischer Führungswerkzeuge, wie Delegation, Feedback, Zielvereinbarungen etc.
Sie fragen sich jetzt vielleicht, bekomme ich dann immer noch die Zuschreibung, die ich mir als Führungskraft wünsche?
Das ist eine Frage, die jede Führungskraft für sich selbst beantworten muss. Wir sagen nicht, es gibt den EINEN, richtigen Weg. Wir sagen vielmehr, spüren Sie in sich hinein und folgen Sie dem, was Sie hören. Und ermöglichen Sie dies auch Ihrem Gegenüber, Ihren Teams und Kollegen. Ihr Führungsstil ist Ihnen dann authentisch gelungen, wenn er zu Ihnen passt und eine positive Wirkung in Ihrem Umfeld erzeugt. Und das hat viel mit emotionaler Intelligenz und weniger mit dem analytischen Verstand zu tun.

Warum liegt unser Fokus auf Führungsteams?

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23
Okt

“Ich mach‘ mir die Welt … wie sie mir gefällt“. Oder besser: wie ich sie WAHRNEHMEN kann.

Wahrnehmungsfilter und dessen Bedeutung im Führungsalltag

Wie viele von den 4 Mrd. Reizen pro Sekunde, die auf jeden von uns einprasseln, nehmen Sie wahr? Wie wird das entschieden? Und anhand welcher Kriterien? Und was hat das mit Ihrer Führungsarbeit zu tun?

Gar nicht wenig. Wir halten den reflektierten Umgang mit Ihrem individuellen Wahrnehmungsfilter für elementares Wissen für Ihre Führungspraxis.

Die Art, wie Sie wahrnehmen steuert Ihre Entscheidungen und Ihren Blick auf Situationen in der Zusammenarbeit. Konflikte beruhen oftmals darauf, dass wir unterschiedliche Erwartungen an Situationen und auch unterschiedliche Wirklichkeitskonstruktionen haben. Jeder denkt  für sich, dass das, was er sieht, auch sein Gegenüber so sehen muss. Prallen diese unterschiedlichen Wirklichkeiten aufeinander, kann es zu  Handlungen kommen, die das Gegenüber möglicherweise missinterpretiert. Auch in politisch so aufgeheizten Zeiten sollten wir nicht die Unterschiedlichkeit unserer mentalen Landkarten vergessen, die aufgrund unserer bewusst und unbewusst gesetzten Filter entstehen.

Was wir wahrnehmen wird durch unser bisheriges Leben geprägt. Unsere Erfahrungen entscheiden, welche Bedeutungen wir den wahrgenommenen Reizen geben und auch welche Annahmen wir treffen und Schlussfolgerungen wir daraus ziehen. Das alles passiert in Bruchteilen von Sekunden in unserem Gehirn. Von außen zu beobachten ist jedoch nur unsere Handlung, die als Resultat dieses Filter- und Konstruktionsprozesses, sichtbar wird.

Wahrnehmungsfilter sind Fluch und Segen zugleich

Aus unserer Umwelt erhalten wir pro Sekunde 12 Millionen Bits an Informationen. Davon schaffen es maximal 40 Bits in unser Bewusstsein. Von den 12 Millionen Bits an Informationen kommen 10 Mio. über das Sehen, 1 Mio. über das Hören und der Rest über das Riechen, Schmecken und Fühlen.

Unser Wahrnehmungsfilter schützt uns vor Reizüberflutung. Allerdings entscheidet er auch darüber, was zu uns durchkommt und was nicht. Dieser Funktion sollten wir uns bewusst sein.

Was passiert eigentlich genau in unserem Gehirn im Prozess der Wahrnehmung?

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25
Sep

Damit Führung nicht mehr „nebenbei“ passiert: Professionelle Weiterentwicklung gelingt, wenn Reifung von Führungskompetenz und Persönlichkeit ineinander greifen.

Der Alltag in vielen deutschen mittelständischen Unternehmen: Führungskräfte werden nach ihrer fachlichen Eignung ausgewählt, anstelle der realen Führungskompetenz. Oft erhalten selbst Führungskräfte, die kurz vorm Burnout stehen eine höhere Führungsfunktion, anstatt die Größe des Verantwortungsbereichs und die Führungskompetenz kritisch zu hinterfragen. Führung passiert oft nebenbei und das hat erhebliche Folgen für Teams und die Kultur des Unternehmens.

Gute Führung lernt man nicht, ohne in den Spiegel zu schauen und bereit zu sein, eigene Verhaltens- und Kommunikationsmuster zu reflektieren. Führung ist in erster Linie VERHALTEN. Und das beruht auf Haltung. Haltung zu Menschen, Haltung zu Lösungen und auch Haltung zu sich selbst. Das eigene Bild von Führung und auch der persönliche Umgang mit Macht spielen hier eine zentrale Rolle.

Führungskräfteentwicklung, die auf Wissens- und Methodenvermittlung ausgerichtet ist, verstärkt die Dynamik des Leisten-Müssens als Führungskraft und reicht in einer Welt der alltäglichen komplexen Herausforderungen nicht mehr aus. Führung ist in erster Linie Befähigung und Entwicklungsbegleitung von  Menschen und damit eine hoch verantwortungsvolle Aufgabe, die eine qualifizierte Führungsausbildung und regelmäßige Reflexion erfordert.

Was ist der Mehrwert der systemischen Führungskräfteentwicklung? 

Aus der Erfahrung aus über 18 Jahren Organisationsberatung haben wir einen Ansatz der systemischen Führungskräfteentwicklung entwickelt, der…

  • Reflektion als zentrales Element sieht, um Führung zu entwickeln
  • Reife Persönlichkeiten entwickelt, die verantwortungsvoll Entscheidungen treffen und nicht nur methoden- und modellgeschult agieren
  • Dialog auf Augenhöhe fördert
  • Führung im Einklang mit persönlicher Entwicklung und Haltung versteht
  • Vernetzte Führung im Unternehmen ermöglicht mit starkem Fokus auf die Zusammenarbeit in bereichsübergreifenden Führungsteams
  • Unternehmen veränderungsflexibler macht und Führungskultur parallel mit verändert (Schmelzen der Silodenke und Verstärkung der Krisenstabilität)

Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit eine systemische Führungskräfteentwicklung im Unternehmen erfolgreich sein kann?

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14
Aug

Emotionalisierung von Führung – wie wird Ihr Unternehmen menschlicher?

Was macht Ihr Unternehmen menschlich? Die Menschen, die bei Ihnen arbeiten, ja sicher. Aber was noch? Wieviel Raum ist dafür da, dass diese Menschen Mensch sein dürfen?

Wir finden diese Frage wesentlich und sie wird immer essentieller, wie das Zukunftsinstitut in seiner aktuell veröffentlichten Studie „Siegeszug der Emotionen“ schreibt: „Rein rationales Denken war gestern, die Ära der Emotionalität bricht an“, und „Unternehmen brauchen ein neues Verständnis von Emotionen, um sich selbst und die Menschen besser zu verstehen.“*

Gut so, wie wir finden. Denn es gibt sie noch und wir kennen sie gut, die Unternehmen, in denen Gefühle und Verletzlichkeit nicht erwünscht sind und schon gar nicht zur Währung gehören für die, die weiterkommen und sich auf der Karriereleiter entwickeln wollen.

Nur wo gebe ich sie ab, meine Gefühle, wenn ich sie an meinem Arbeitsplatz nicht leben darf?

Und was macht das mit den Menschen, wenn sie ihre Gefühlswelt und damit auch sich selbst im Arbeitsalltag nicht leben dürfen? Die Antwort darauf kennen Sie selbst. Wir haben uns gefragt, wo diese alte Denke herkommt, dass Emotionalität im Businesskontext ausgeklammert wird.

Ein Deutungsversuch

Emotionalität erzeugt Mehrdeutigkeit, Verletzbarkeit, Unkontrollierbarkeit

… und auch Komplexität in sozialen Gebilden, die von sich aus schon komplex genug sind. Emotionen bilden den Gegenspieler zur erwünschten Nachvollziehbarkeit standardisierter Abläufe, Sicherheit in Prozessabläufen und skalierbarer Effizienz.

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21
Nov

Führung digital in der Netzwerkwirtschaft: Herausforderung für den Mittelstand.

2017 hat bereits im Sommer den Titel „Jahr der Digitalisierung“ bekommen. Die digitale Transformation beginnt nicht erst, wir sind mittendrin und erleben eine weitere Stufe des digitalen Wandels.

Ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge – die stärkere technologische Vernetzung stellt den Mittelstand vor Herausforderungen.

Die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen über das Internet geht über das, was Industrie 4.0 als smarte Fabriken propagiert, hinaus und bietet für Mittelständler eine Vielzahl neuer Chancen. Allerdings erfordert dies auch eine schnelle Reaktion.

„In dieser Netzwerkwirtschaft geht es nicht mehr um Produkte, sondern um Angebotssysteme, deren Hauptbestandteil Software und Services sind. Jedes Produkt hat einen digitalen Zwilling, der die Tür zu einem Kosmos an Mehrwerten bietet, die von verschiedenen Anbietern stammen.“* Folglich sind alle Marktteilnehmer miteinander verbunden und der B2C und B2B Markt verschmelzen miteinander. Demzufolge müssen Produkte und Services überdacht und neu ausgerichtet werden, Prozesse digitaler gestaltet, Technologien implementiert und Modelle von Führung und Zusammenarbeit an diesen Wandel angepasst werden.

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