Tag: Führung

26
Mai

Eigenverantwortung im Team stärken – typische Muster überwinden

In meinen Beratungsprojekten kommt mir momentan von vielen Führungskräften der Wunsch nach eigenverantwortlicheren Teams entgegen. Sei es in der Frage, wie Teams gestärkt werden können mehr eigene Freiräume im Handeln und Entscheiden zu übernehmen. Oder eben in Form von Frust, wenn die ersten Versuche nicht gelungen sind und das Team weiterhin in Entscheidungen auf die Führungskraft schaut und sich in Richtung Eigenverantwortung nichts bewegt.

Im folgenden Beitrag teile ich daher wahrnehmbare Muster im Umgang mit Eigenverantwortung und Ansätze, diese gelingend aufs Team zu übertragen.

Fragt man Führungskräfte, warum sie eigenverantwortlich entscheidende Teams möchten, geht es meist um „lange Leine lassen, um nicht überall beteiligt sein zu müssen“, „echtes Wachstum der Mannschaft“ oder auch „abgeben zu können, um Verantwortung mehr auf Augenhöhe zu teilen“.

Im Prozess des Teamwachstums in Richtung Eigenverantwortung gibt es typische Fallstricke:

Komplexität der Gruppe beachten

Solange Konflikte im Team gären, ist der Raum nicht frei für eigenverantwortliches Arbeiten. Auch die Unterschiedlichkeit des Teams will erstmal eingeübt sein, bevor Selbstorganisation wirklich funktioniert. Auf dem Weg dahin, hilft es Konflikte auf den Tisch zu bringen und anzusprechen und zum Lösen zu ermuntern (dies kann sofern möglich auch in Eigenregie des Teams passieren). Eine gesunde Konfliktkultur ist Basis für eigenverantwortliches Arbeiten im Team.

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21
Apr

Transformation von Führung – ist das wirklich notwendig?

Was kann man beobachten, wenn man den Kopf in deutsche Unternehmen steckt? Leere Büros. Home Office liegt nun verstärkt und pandemiebedingt im Trend, Mitarbeiter sind gehetzt von zu viel Meetingzeit, nun vor allem zusätzlich belastet von energiezehrenden Online-Formaten. Die Taktung ist in Coronazeiten nicht weniger geworden. Im Gegenteil. Aber kommt das Wesentliche auf den Tisch und wird auch konsequent entschieden?

Was ist eigentlich das Wesentliche? Entschieden wird nach der Devise: das operativ Drängendste zuerst. Zum Wesentlichen kommt man gar nicht erst. Und das hat mit dem Lockdown in der Pandemie nur sehr wenig zu tun. Das war auch schon vorher so.

Eine radikale Transformation von Führung ist notwendig

Der Kampf um Talente ist längst in vollem Gange. Will man diese für sich gewinnen und sein Unternehmen zukunftsfähig aufstellen, sprich flexibel auf volatile Rahmenbedingungen und Anforderungen von Kunden reagieren können, braucht man eine Führungskultur, die das auch ermöglicht. Es geht hierbei weniger um Proforma-Agilität, sondern um tagtägliches tatsächliches Führungsverhalten, das für die Anforderungen der neuen Arbeitswelt einen Boden bereitet und eine Kultur entstehen lässt, in der das gelingen kann.

Die Transformation wirkt tief hinein in die Unternehmenslogik

Es geht bei dieser Transformation nicht um das Erlernen eines weiteren, effizienten Führungshandwerkzeugs, sondern um eine Transformation der eigenen Haltung und Einstellung zu Führung und der eigenen Rolle. Sie beginnt bei jedem selbst und zeigt sich in konkretem Handeln und Entscheiden. Sie greift nach und nach in die Unternehmenslogik ein und verändert gängige Führungsparadigmen.

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05
Feb

Führungskompetenz REFLEXION: Die Bereitschaft und Fähigkeit zu spiegeln und zu abstrahieren

In unseren Sparrings und Coachings schildern Führungskräfte ihre Verärgerung und teilweise sogar Verzweiflung über unvollständig durchgeführte oder stockende Veränderungsprozesse, über aufgesetzte Projekte, in denen Machtpolitik und unbequeme Entscheidungen versteckt werden, über stress- und frusterzeugenden Aktionismus in Krisen und fatale Auswirkungen nicht getroffener Entscheidungen. Was noch unzureichend im Führungsalltag und den Führungsroutinen Raum bekommt, ist nach unserem Erleben das Innehalten und die Reflexion.

Reflexion als Zukunftskompetenz in der Selbstführung und Unternehmensführung

Kompetenzmodelle in Unternehmen verstehen die Führungskompetenz Reflexion häufig als Selbstreflexionskompetenz. Über sich selbst im geschützten Raum nachzudenken und nachzufühlen und sein eigenes Verhalten auf die Wirkung zu überprüfen, ist ein Teil der Reflexionskompetenz. Ein weiterer Teil ist die Bereitschaft, die Erkenntnisse, die man über und für sich selbst gewonnen hat, mit anderen ehrlich und offen zu teilen – zum Beispiel im Rahmen des eigenen Führungsteams. Auf diese Art können mehrere Perspektiven zu einer größeren zusammengeführt werden, was ein Einstieg für die Musterreflexion eines ganzen Bereiches sein kann. Eine in unseren Augen zukunftssichernde Führungskompetenz, der in ihrer Fülle noch nicht ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt wird.Continue Reading..

24
Nov

Systemaufstellungen digital

Aufstellungen im digitalen Raum – etwas, das uns vor einem Jahr noch völlig undenkbar erschien. Hätte man uns gefragt, hätten wir aus tiefer Überzeugung gesagt, dass die Aufstellungsarbeit im Digitalen auf keinen Fall machbar ist. Dass es einen realen Raum und echte Begegnung braucht, damit Resonanz passieren kann und die Beteiligten ins Spüren kommen. Wie soll das online gehen ohne in einem Raum zu sein und einander in die Augen zu schauen? Doch dabei haben wir uns gründlich geirrt.

Resonanz ist im digitalen Raum übertragbar

Das Gleiche gilt für die repräsentierende Wahrnehmung: es müssen sich nicht alle Repräsentanten im selben Raum befinden, damit eine Systemaufstellung ihre Wirksamkeit bekommt. Es ist anfangs nur ungewohnt, weil wir unsere Wahrnehmung im analogen Raum kennen und im Digitalen neue Erfahrungen machen. Doch hat man die Hürden des Ungewohnten überwunden, zeigen sich in der digitalen Arbeit mit Systemaufstellungen neue Möglichkeitsräume. Als Berater und Coaches betreten wir im Moment Neuland, machen neue Erfahrungen im digitalen Raum, reflektieren und supervidieren diese. Durch die enge Vernetzung zu anderen Systemaufstellern und Supervisoren haben sich Wege gefunden, Aufstellungen im digitalen Aufstellungsraum oder als Aufstellung auf Papier durchzuführen. Auch wenn wir weiterhin lieber mit „echten Menschen“ arbeiten, die Erfahrungen mit digitalen Aufstellungen zeigen gleiche Wirksamkeit und sind damit auch in Zeiten der Pandemie eine sichere Alternative.
In den letzten Monaten konnten wir mit der Aufstellungsarbeit im digitalen Raum sehr gute Erfahrungen machen. Wie auch im Analogen brachten die Aufstellungen Wesentliches schnell auf den Punkt und zeigten neue Perspektiven auf. Noch wichtiger als in der analogen Aufstellungsarbeit ist es, im Digitalen atmosphärisch vorab und gegen Ende den Rahmen zu setzen und für Achtsamkeit und Entschleunigung zu sorgen, um die Aufstellung in gewohnter Qualität und Tiefe stattfinden zu lassen.

Neue Möglichkeiten im Digitalen

Systemaufstellungen können so in den verschiedenen Settings, als Systemaufstellungen mit Beteiligten des Führungsteams, externen Repräsentanten oder in der Einzelarbeit mit Bodenankern, beispielsweise im Einzelcoaching digital durchgeführt und begleitet werden. Dies bietet Führungskräften, die an verschiedenen Standorten verteilt sind die Chance, Kollegen auch aus anderen Ländern miteinzubeziehen und gemeinsam auf aktuelle Fragestellungen des Unternehmens zu schauen, Entscheidungsszenarien vorzubereiten oder konkrete Führungssituationen und -fragestellungen zu reflektieren.

Themen für Systemaufstellungen können zum Beispiel sein (eine Auswahl):

  • Wie treffe ich unternehmerisch die richtige Entscheidung für A oder B?
  • Woher kommt neue Energie für mein Veränderungsprojekt?
  • Wie gehen wir mit der Überlastung unseres Bereichs X um?
  • Warum wird die neu eingeführte Struktur nicht gelebt?
  • Macht es Sinn in das Projekt X zu investieren?
  • Wie ziehen wir mehr junge Talente an?

Probehandeln wird so möglich, ohne direkt die realen Auswirkungen der Entscheidungen in der Organisation zu spüren, somit können diese mit Ruhe vorbereitet werden. Auch wenn Teams oder ganze Bereiche in Blockaden stecken oder durch die aktuelle Situation Überforderung herrscht, bieten Systemaufstellungen neue Zugänge zur Situation und zeigen gerade in komplexeren Situationen wirksame und stabile Lösungen auf. Aus unserer Erfahrung zeigt die Anwendung von Systemaufstellungen den Reifegrad der Führung, da sie ein intuitives und sehr innovatives Handwerkszeug in der Reflexion von Führung und im Umgang mit wichtigen Entscheidungen sind.

Sie möchten mehr über Systemaufstellungen erfahren?

Lesen Sie hierzu unseren Blogartikel: Organisationssysteme erfahrbar machen und tiefgreifend verändern durch systemische Organisationsaufstellung

Oder den Abschnitt Organisationsaufstellungen auf unserer Webseite.

Sie haben Interesse Systemaufstellungen im Rahmen einer Führungskräfteberatung oder diese in Ihrem Führungsteam anzuwenden? Dann kontaktieren Sie uns gerne per Telefon oder Mail.

 

Photocredit: Bekir Ogur, pexels

22
Jul

Das Innen und das Außen. Systemische Denkübungen für den Umgang mit Druck

Druck erzeugt Gegendruck, der meist zu Überdruck führt. Im Umgang mit Stress passiert es schnell, dass die Ursachen eindeutig erscheinen. Erlebt man Situationen von Druck und Stress, ist die natürliche Reaktion die Ursachen dessen auf möglichst schnelle Art und Weise zu beseitigen oder weiter zu delegieren. Wer im Stress ist, fokussiert auf das Zuviel im Außen: zuviele Aufgaben, zuviele eng getaktete Termine, zuviele Erwartungen anderer. Die eigenen Erwartungen an sich selbst sind mit der Zeit ins Hintertreffen gelangt, die innere Stimme ist schwer hörbar. Der Drang und Wunsch nach „ungeplant Zeit haben“ und „nicht mehr funktionieren müssen“ übernimmt die innere Steuerung. In einer unserer letzten Beratungen mit einer Führungskraft kam dieses Thema auf. Es liegt auf der Hand, im Außen zu bleiben, Aufgaben zu priorisieren, Termine zu ordnen und mit Auftraggebern zu sprechen, um eine entspanntere Situation zu schaffen.

Wegorganisieren verschafft kurzfristig auch Erleichterung. Aber eben nur kurzfristig.

… bis zur nächsten Stresssituation und den nächsten Terminen, die wiederum gefühlt Druck machen.

Wenn es um Druck und Belastung geht und Sie sich eine langfristige Erleichterung verschaffen wollen, ist der Blick auf die inneren Mechanismen wichtig und erforderlich.

  • Was passiert, dass die Dinge sich so anhäufen können, dass es bis zu einem „mir ist alles zuviel“ überhaupt kommen kann?
  • Wo liegen die Grenzen, die nicht gehört/nicht beachtet werden oder sogar Ihnen selbst gar nicht präsent sind?
  • Welcher Ihrer inneren Haltungen bringt Sie in die Stresssituation oder verstärkt diese sogar?

Druck im Außen kann dann wirken, wenn er auf eine innere Resonanz trifft.

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26
Mrz

Stabil durch die Krise: Vom Umgang mit der Angst und guter Krisenkommunikation

Im Moment erleben wir die wohl spannendste (und gleichzeitig herausforderndste) Zeit seit einigen Jahrzehnten. Wir wollen gar nicht inhaltlich in die Tiefe dessen gehen, was gerade passiert. Davon lesen und hören Sie sicherlich auf allen Kanälen genug. Wir freuen uns sehr, dass unsere telefonischen Sparrings für Unternehmer und Führungskräfte so gut angenommen werden. Stabilisierung im Umgang mit der Ungewissheit und dem verantwortlichen Ausfüllen der Führungsrolle wird in diesen Tagen scheinbar dringend gebraucht. Wir möchten mit diesem Artikel kurz und prägnant Krisenunterstützung geben, da wir spüren, dass der Umgang mit Angst noch ungewohnt ist.

Wir kommen direkt auf den Punkt: im Moment geht es um Entängstigung. Krisen setzen Ängste frei, das ist ganz normal. Existenzielle Ängste um Arbeitsplatzverlust, die eigene Gesundheit und die der Anderen, die Ungewissheit, wie und wann es weiter geht. Diese Ängste sind da und brauchen einen Umgang. Für Ihre Führungsrolle kann das bedeuten:

ZULASSEN und DA SEIN

Selbst wenn Sie nicht präsent sein können, weil Ihr Team im Home Office arbeitet, ist Ihre (digitale) Präsenz bei Bedarf gefragt. Ihr Grundvertrauen und Ihre Zuversicht geben dem Team Orientierung und Stärkung und machen das Aushalten der momentanen Situation leichter. Wenn Sie im Gespräch mit Mitarbeitern sind, heißt es dabei nicht, dass Sie auf Angst eine Lösung haben sollen oder müssen. Wo Ängste im vertrauten Umfeld des Teams in Worte gefasst werden und ihren Platz haben dürfen, verlieren sie ihre Macht und Steuerung. Jeder hat seine eigenen Abwehrmechanismen, um die Angst zu verschieben. Bleiben diese unbewusst, kommt es zu körperlicher Anspannung, Tunnelmodus oder Panik. Wenn Angst besprechbar wird, entweicht mit ihr die körperliche Anspannung und Menschen kommen aus dem Panikmodus heraus, innere Gelassenheit kann eintreten. Ein klarer Kopf und bedachtes, überlegtes Handeln werden so leichter.

UNSICHERHEIT AUSHALTEN

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16
Mrz

Aus aktuellem Anlass: Telefonisches Sparring für Führungsthemen

Die aktuelle Situation rund um Corona und die Einschränkungen, die der Virus für Unternehmen und Gesellschaft erfordert, stellt uns alle vor neue Herausforderungen und erfordert neue Wege. Stürmische Zeiten, die die normalen Routinen aufheben und situatives Navigieren benötigen.

Zeiten, in denen reflektierte Führung gefragt ist: wenn Teams im Home Office arbeiten, gilt es einen reflektierten Umgang mit dem Bedürfnis nach Kontrolle zu finden. Ebenso bedeutet das, neue Technologien auszuprobieren und trotz Isolierung digitale und telefonische Räume zu schaffen, in denen Begegnung und Abstimmung stattfinden kann. Da Angst ansteckt, solange sie unreflektiert bleibt, ist es empfehlenswert die eigene Wirkung im Blick zu behalten, sich im Umgang mit dieser ungewissen Situation zu reflektieren und im kollegialen Austausch gegenseitig zu stärken. Gelassenheit und ein souveräner Umgang mit den aktuellen Anforderungen bringen Ruhe ins System. Im Moment gibt es wenig bis keine Planbarkeit, vielleicht auch eine Chance, gemeinsam ungewisse Situationen zu meistern und von Tag zu Tag zu entscheiden.

Auch für uns bedeutetet das, neue Wege zu finden, da Workshops und Präsenzveranstaltungen im Moment nicht möglich sind.

Wir sind weiter für Sie da – ob für Gespräche oder als Sparringspartner und bieten telefonisch oder online Reflexionsfläche zu den Themen, die Sie im Moment in Ihrer Führungsrolle beschäftigen.

„Angst liegt nie in den Dingen selbst, sondern darin, wie man sie betrachtet.“ – Anthony de Mello

Bleiben Sie gesund.

 

 

Photo credit: Nick Fewings, unsplash

13
Feb

Reife in der Unternehmensführung durch intelligente Verzahnung von Führungskräfte- und Unternehmensentwicklung

Reife Unternehmen entstehen durch Reife in der Führung. Reife Führung heißt nicht zwangsläufig die Jahre an Erfahrung, sondern Reflexionsbereitschaft, Verhaltensflexibilität und die Fähigkeit in Resonanz mit dem Umfeld zu sein. Klassische Führungskräfteprogramme zielen in der Regel immer noch auf Methodenwissen ab. In komplexen und digitalen Zeiten reicht das nicht aus. Vielmehr geht es um eine neue Rolle und Haltung von Führung, um den unternehmerischen Herausforderungen gerecht zu werden.
Als Berater und Coaches begleiten wir seit Jahren Führungskräfte und Unternehmen in Entwicklungsprozessen, bauen gemeinsam mit HR-Verantwortlichen wirksame Führungsprogramme auf und setzen diese um. Im Folgenden wollen wir unsere Erfahrungen teilen und Tipps geben, wie Sie wirksame Führungskräfteentwicklungsprogramme (FKE genannt) etablieren, die Führung professionell begleitet und eine Verzahnung von persönlicher Entwicklung und Unternehmensentwicklung sicherstellt.

Synchrones Wachstum von Persönlichkeit und Unternehmen.

Führung lernt man nicht in der Theorie und ebenso wenig in Methoden. Führung beweist sich im – meist durchaus komplexen – Führungsalltag: in schwierigen Konfliktsituationen, wenn Teams blockieren und nicht mehr weiter wissen. Wenn es gilt, Ungewissheit auszuhalten oder unbequeme Veränderungen umzusetzen.
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11
Dez

In Verbindung bringen, was nicht länger getrennt gehört: Coaching und Sparring als wirksames Duo in der Begleitung von Führungskräften

Coaching ist in aller Munde. Vor allem junge Führungskräfte nutzen diesen wirkungsvollen Begleitprozess bereits ganz selbstverständlich und ohne Scham. Im Gegenteil: für sie gehört es zum Repertoire persönlichen Wachstums, sich coachen zu lassen. Sparring hingegen ist in der Arbeitswelt noch nicht so klar konnotiert. Wir wollen an dieser Stelle für Begriffsklarheit sorgen und Ihnen aus unserer Praxiserfahrung berichten, warum gerade die Kombination aus Sparring und Coaching für Verantwortliche so wirkungsvoll sein kann.

COACHING: Gewinnung von mehr Verhaltensflexibilität und eigener Bewusstheit

Was ist Coaching? Coaching ist ein externer Spiegel. Ein Coach stellt Fragen, hält den Raum für persönliche Klärung und reflektiert mit Ihnen Situationen und innere Muster. Oftmals geht es darum Glaubenssätze zu beleuchten und neue Perspektiven und Lösungen zu entwickeln, um auch für kritische Situationen gut gerüstet zu sein.
Ergebnis ist ein stärkeres Bewusstsein der eigenen Wirkung, von Stärken und Schwächen sowie der inneren Haltung zu gewissen Themen, das Spüren förderlicher und hinderlicher Verhaltensmuster und persönlicher Triggerpunkte in alltäglichen Führungssituationen.
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14
Nov

ZUKUNFTSFÄHIG FÜHREN – Eine bedarfsorientierte Führungskräfteausbildung für den Mittelstand in drei Modulen

Worum geht es?

Führung will gelernt sein, doch die Zeit klassischer Führungsinstrumente ist längst vorbei. Unternehmen von heute – und gerade KMUs sind permanent mit Veränderungen konfrontiert. Dies erzeugt Ungewissheit und fordert Führungskräfte in ihrer Rolle als starke Kommunikatoren, die sicher und souverän mit Konflikten umgehen, innerlich klar sind und Veränderungen souverän meistern.

Auf Basis der Anforderungen von Markt und zukünftigen Zielgruppen bieten wir eine bedarfsorientierte, schlanke Führungskräfteausbildung für den Mittelstand an. Von uns lernen Sie keine alten Führungsmethoden – bei uns geht es um Persönlichkeitsentwicklung durch Führungscoaching. Wir setzen an bei höchstmöglicher Verhaltensflexibilität, Reflexion und Stärkung durch Spiegelung aus verschiedenen Perspektiven – persönliches Wachstum inbegriffen.

Mögliche Anlässe:

  • UMSTRUKTURIERUNG – Entlassungen, Change
  • ÜBERLASTUNG – im Team, als Führungskraft
  • UMBRÜCHE – Kündigungen, Konflikte
  • UNKLARHEITEN – Prozesse, Kommunikation
  • NEUE ROLLE – als Führungskraft
  • NEW GENERATION – Erwartungen, Ansprüche

Modul 1

FÜHRUNGSFOKUS

  • Wie wirke ich auf Andere?
  • Was ist mein persönlicher Fingerabdruck als Führungskraft?
  • Wie richte ich mich aus als Führungskraft?
  • Was ändert sich an meiner Rolle als Führungskraft durch zukünftige Generationen?

Modul 2

ZWISCHENMENSCHLICHES

  • Wie löse ich Konflikte?
  • Wie gebe ich sinnvoll Feedback und schaffe Vertrauen?
  • Wie kann ich gut kommunizieren?

Modul 3

KRISEN- UND VERÄNDERUNGSKOMPETENZ

  • Wie steuere ich mich/meine Organisation in der Krise/im Change?
  • Wie kommuniziere und reflektiere ich in der Krise/Veränderung?
  • Wie bringe ich in stürmischen Zeiten Ruhe ins Team?

Unser Vorgehen:

  • Coachender Ansatz
  • Erweiterung des Verhaltensrepertoires
  • Vernetzung und Lernen von Anderen
  • Zielgerichtete Inputs
  • Eigene Fallbearbeitung
  • Spiegelung mehrperspektivisch und systemisch fundiert

Die Module finden in Berlin und Heidelberg mit bis zu 15 Teilnehmern statt und werden von zwei systemischen Coaches (Marion Winners und Silke Reinhardt) durchgeführt.

TERMINE IN BERLIN:

26./27.03.20
11./12.06.20
27./28.08.20

TERMINE IN HEIDELBERG:

07./08.05.20
18./19.06.20
16./17.07.20

Der Preis beträgt 1.500 EUR pro Modul.

Kontaktieren Sie uns gerne per Telefon oder Mail, falls Sie weitere Informationen oder Beratung benötigen.

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Photocredit: Yusuf Evli, unsplash